Samstag, 28. Februar 2026

Dativ oder Akkusativ?

DATIV ODER AKKUSATIV?

 

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1. Grundfunktion

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2. Verben mit Dativ + Akkusativ

geben:            Ich gebe dem Kind ein Geschenk.
schicken:       Ich schicke meiner Freundin eine Nachricht.
erklären:        Ich erkläre dem Studenten die Grammatik.
zeigen:          Sie zeigt dem Touristen die Stadt.
bringen:        Ich bringe meiner Mutter einen Kaffee.
anbieten:       Die Firma bietet dem Kunden einen Rabatt an.

Weitere Verben: beantworten, erzählen, kaufen, liefern, schenken, senden, schicken, verkaufen, vorschlagen

 

3. Verben mit festem Dativ 

Einige Verben stehen immer mit Dativ, kein Akkusativ:
 

helfen:           Ich helfe dir.
danken;         Ich danke dem Lehrer.
gefallen:        Das Buch gefällt mir.
gehören:        Das Auto gehört meinem Bruder.
folgen:           Ich folge dem Mann.
schaden:        Rauchen schadet der Gesundheit.
vertrauen:      Ich vertraue dir.

 

4. Präpositionen mit festen Kasus und Wechselpräpositionen

 
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Lokale Wechselpräpositionen: an, auf, in, neben, über, unter, vor, hinter, zwischen

👉 (Wohin?) Bewegung → Akkusativ: Ich lege das Buch auf den Tisch.
👉 (Wo?) Position → Dativ: Das Buch liegt auf dem Tisch.

Temporale Wechselpräpositionen: Nur Dativ!

an:     Am Sonntag sind wir ans Meer gegangen. (an einem Tag, am nächsten Tag)
in:     Er wurde im Mai geboren. (in der Nacht, im Sommer)
vor:   Ich habe dich vor einem Jahr kennengelernt. (vor einer Woche, vor einem Tag) 


5. Verben mit Präpositionalergänzung

 


Mittwoch, 25. Februar 2026

10. Schreibaufgabe

1. Schreibaufgabe zu Lektion 5

Option A) Meine Erfahrung mit dem letzten Blackout in Spanien

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Vor einiger Zeit kam es in Spanien zu einem größeren Stromausfall, der viele Menschen betroffen hat. Dieses Ereignis hat gezeigt, wie abhängig unsere moderne Gesellschaft von Elektrizität ist.

Schreibe dazu einen Blogbeitrag. Gehe dabei auf folgende Punkte ein:

  • Wie hast du davon erfahren? Wo warst du und was hast du gerade gemacht?
  • Was waren deine Pläne für diesen Tag?
  • Welche Folgen hatte der Stromausfall für deinen Alltag? 
  • Gab es auch mögliche positive Aspekte oder unerwartete Vorteile?
  • Was hast du in dieser Situation gedacht bzw. gefühlt? 


Option B) Ein Tag ohne Strom

Welche Konsequenzen hätte ein Stromausfall? Lass dich von den unteren Bildern inspirieren und schreibe einen Beitrag in deinem Blog dazu. Gehe dabei auf folgende Punkte ein:

  • Wie könnte ein Tag ohne Strom aussehen?
  • Welche Auswirkungen hätte ein Stromausfall, z. B. auf Kommunikation, Verkehr, öffentliche Einrichtungen, Haushaltsgeräte, usw.)
  • Gibt es auch mögliche positive Aspekte oder Vorteile eines Tages ohne Strom?
  • Äußere abschließend deine persönliche Meinung.
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(Kontext B2.1, S. 66)  

 

Montag, 23. Februar 2026

Ein Tag ohne Strom - Blackout

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Welche Konsequenzen hätte ein Stromausfall?

 

(Kontext B2.1, S. 66)  


Cartoons - Stromausfall

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(Kontext B2.1, S. 66) 

 

Modalpartikeln

Kleine Wörter mit großer Wirkung
 
Interessante Videobeiträge dazu findest du im Folgenden:


Weitere Infos dazu findest du hier:


(Kontext B2.1, S. 62) 

 

Cartoons - Modalpartikeln

ABER
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DENN
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DOCH
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 EIGENTLICH
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JA
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SCHON
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(Kontext B2.1, S. 62) 

 

Mittwoch, 18. Februar 2026

9. Schreibaufgabe

Schreibaufgabe zu Lektion 4

Situation: Jannik und Noah stecken in einem Teufelskreis fest (Kontext B2.1, S. 60).

Kontext B2.1, S.60 

 Was ist ein Teufelskreis?

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Du hast das Interview mit der Kommunkationswissenschaftlerin Dr. Maren Jakobs gehört (Kontext B2.1, S. 60) und hast einige Ideen dazu, wie Jannik und Noah das Gespräch verbessern könnten. 

Schreibe Jannik und Noah eine E-Mail. Du sollst darin deine Notizen zum Interview zusammenfassen und folgende Fragen behandeln:

  • Was ist ein Teufelskreis?
  • Warum sollten die Personen Ich-Botschaften statt Du-Botschaften verwenden?
  • Was sollte man noch in kritischen Gesprächen tun?
  • Wozu rät noch Frau Dr. Jacobs?


 

 Lieber Jannik, lieber Noah,
ich habe ein Interview mit einer Kommunikationswissenschaftlerin gehört. 


 

 

(Kontext B2.1, S. 60)  

 

Ich- und Du-Botschaften

 Was ist eine Du-Botschaft?

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Beispiele für Du-Botschaften:

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Was ist eine Ich-Botschaft?

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Redemittel für Ich-Botschaften sind beispielsweise:

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Umwandlung einer Du-Botschaft in eine Ich-Botschaft:

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Weitere Informationen findest du in den folgenden Videobeiträgen:

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

 

Übungen dazu findest du hier:

 

(Kontext B2.1, S. 60)  


Montag, 16. Februar 2026

Redemittel - Kritik äußern und darauf reagieren

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1. Kritik äußern

Einige Redemittel, die du verwenden kannst, um Kritik zu äußern, und dabei respektvoll und konstruktiv bleiben:

Einleitung
  • „Ich möchte gerne etwas ansprechen, das mir aufgefallen ist…“
  • „Es gibt einen Punkt, über den ich gerne mit dir sprechen würde…“
  • „Ich finde es wichtig, darauf hinzuweisen, dass…“
Konstruktive Kritik
  • „Ich verstehe deinen Standpunkt, aber…“
  • „Es wäre hilfreich, wenn…“
  • „Ich denke, dass es eine bessere Lösung gäbe, wenn…“
  • „Vielleicht könnte man in Zukunft versuchen, …“
  • „Es wäre gut, wenn du …“
  • „Ich würde es schätzen, wenn …“
  • „Vielleicht könntest du versuchen, …“
  • „Eine Möglichkeit wäre, …“
  • „Es könnte besser funktionieren, wenn…“
  •  „Es würde helfen, wenn...“
Betonung der positiven Absicht
  • „Ich sage das nicht, um dich zu kritisieren, sondern um zu helfen…“
  • „Ich schätze deine Arbeit sehr, aber…“
  • „Ich möchte darauf hinweisen, weil mir deine Entwicklung wichtig ist…“
Gefühle ausdrücken
  • „Ich habe das Gefühl, dass…“
  • „Es kommt bei mir so rüber, als ob…“
  • „Ich finde es schade, dass…“
Offenheit und Einladung zur Diskussion
  • „Was denkst du darüber?“
  • „Lass uns darüber sprechen, wie wir das verbessern können.“
  • „Vielleicht könnten wir gemeinsam eine Lösung finden.“
  • „Wie siehst du das?“

Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

 

2. Auf Kritik reagieren

 

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Zustimmung und Anerkennung
  • „Danke für das Feedback, ich werde das berücksichtigen.“
  • „Das sehe ich ein, das ist ein guter Punkt.“
  • „Du hast recht, das hätte ich besser machen können.“
  • „Ich verstehe, was du meinst, und werde daran arbeiten.“
Klarstellung oder Entschuldigung
  • „Es tut mir leid, dass das so rübergekommen ist.“
  • „Das war nicht meine Absicht. Ich werde versuchen, es in Zukunft anders zu machen.“
  • „Ich verstehe, dass das ein Problem war, und werde es korrigieren.“
  • „Entschuldigung, das war nicht optimal. Ich werde darauf achten, dass es nicht wieder passiert.“
Offenheit für Verbesserung
  • „Ich nehme deinen Vorschlag gerne auf und werde daran arbeiten.“
  • „Ich schätze deine Meinung und werde versuchen, mich zu verbessern.“
  • „Danke, das hilft mir, meine Herangehensweise zu überdenken.“
  • „Ich werde versuchen, das in Zukunft besser zu machen.“
Konstruktive Diskussion
  • „Kannst du mir ein konkretes Beispiel nennen, damit ich es besser verstehen kann?“
  • „Was würdest du vorschlagen, um das zu verbessern?“
  • „Hast du noch weitere Ideen, wie ich das anders angehen könnte?“
  • „Ich verstehe, was du meinst, aber gibt es vielleicht noch einen anderen Ansatz, den ich ausprobieren könnte?“
Positives herausstellen
  • „Ich freue mich, dass du mir das sagst, weil es mir hilft, mich weiterzuentwickeln.“
  • „Ich weiß es zu schätzen, dass du mir ehrliches Feedback gibst.“
  • „Das ist wertvoll für mich, um meine Arbeit zu verbessern.“
Ruhe bewahren und reflektieren
  • „Ich werde darüber nachdenken und mich später noch einmal damit auseinandersetzen.“
  • „Lass uns das später noch mal in Ruhe besprechen, wenn ich Zeit hatte, darüber nachzudenken.“
  • „Ich verstehe deine Kritik und werde sie reflektieren.“
Ablehnung oder Entgegnung (wenn gerechtfertigt)
  • „Ich verstehe deine Sichtweise, aber aus meiner Perspektive…“
  • „Ich sehe, was du meinst, aber in diesem Fall war es so, weil…“
  • „Ich schätze dein Feedback, aber ich glaube, dass…“

 

(Kontext B2.1, S. 60)  

 

Lieder - Tierlaute

 

(Kontext B2.1, S. 58-59) 


Teufelskreis in der Kommunikation

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Ein Teufelskreis in der Kommunikation bezeichnet eine Situation, in der sich Missverständnisse, Konflikte oder negative Verhaltensmuster immer weiter verstärken und aufrechterhalten, statt gelöst zu werden. Dies geschieht oft aufgrund von wiederholtem, ineffektivem oder destruktivem Verhalten der Gesprächspartner, das sich gegenseitig verstärkt.

Ein typisches Beispiel für einen Teufelskreis in der Kommunikation könnte folgendermaßen aussehen:

  1. Missverständnis oder negative Reaktion: Eine Person sagt etwas, das vom anderen falsch verstanden oder negativ aufgenommen wird.
  2. Reaktive negative Kommunikation: Die andere Person reagiert mit einer unfreundlichen Bemerkung oder gibt eine Abwehrhaltung zu erkennen.
  3. Verstärkter Konflikt: Die erste Person fühlt sich durch die Reaktion verletzt oder missverstanden und reagiert ihrerseits negativ, was die Situation weiter eskalieren lässt.
  4. Endlosschleife: Diese negativen Reaktionen und Missverständnisse wiederholen sich, ohne dass eine Lösung gefunden wird.

In einem Teufelskreis fehlt es oft an klarer, offener und respektvoller Kommunikation. Beide Parteien verstehen einander nicht richtig oder reagieren aufeinander in einer Weise, die das Problem nur verschärft. Ein solcher Kreis kann sich nur durch bewusste Anstrengung, Empathie und ein Umdenken in der Kommunikation durchbrechen lassen.

Ein Bespiel für einen Teufelskreis in der  Kommunikation findest du hier:

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(Kontext B2.1, S. 60) 


Der Knacklaut

Im Text "Die Sprache der Tiere" stand folgender Satz: Wale kommunizieren über Knack- und Klicklaute (Kontext B2.1, S. 58). Aber..., was heißt eigentlich "Knacklaut"?

Der Knacklaut im Deutschen 

Der Knacklaut bzw. der Glottisschlag ([ʔ]) ist ein sehr wichtiger Klang, um perfektes Deutsch zu sprechen. Damit wird in der Phonetik eine Lautbildung bezeichnet, bei der die Stimmritze, auch Glottis genannt, als Artikulationsorgan dient.

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Der Knacklaut ist im Deutschen vor betonter Anfangsvokal  obligatorisch:

z.B.: Apfel → [ʔapfəl]; beachten → [bəˈʔaxtən]

 

Weitere Informationen dazu findest du auch in den folgenden Videobeiträgen:



Mit diesem Zungenbrecher kannst du den Knacklaut üben:

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Knacklaut im Spanischen: 

Spanisch bevorzugt einen weichen, fließenden Übergang zwischen Wörtern. Wörter werden stark miteinander verbunden. Es gibt keinen systematischen Glottisschlag vor vokalinitialen Wörtern:

z.B.: amigo → [aˈmiɣo] (nicht: [ʔaˈmiɣo]); el amigo → [e.laˈmiɣo] (Verschleifung statt Einsatz)

Man findet ihn nur zwischen gleichen Vokalen über Wortgrenzen:

z.B.: la amiga → [laʔaˈmiɣa] vs. la miga → [la miɣa]

 

Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

 

(Kontext B2.1, S. 58)