Mittwoch, 29. Oktober 2025

Leseempfehlung

Meine Leseempfehlung für diesen Kurs: Tschick von Wolfgang Herrndorf.

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Tschick erschien 2010 und hat seither viele Leser begeistert. Der Roman erzählt die Geschichte von Maik Klingenberg, einem 14-jährigen Jungen, der in den Sommerferien zusammen mit dem mysteriösen Außenseiter Tschick auf einem Roadtrip quer durch Deutschland fährt. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Erwachsenwerden und das Suchen nach einem Platz in der Welt. 
Der Roman wurde 2016 verfilmt und der Film hält sich sehr nah an der literarischen Vorlage. Regie führte Fatih Akin (Solino, Soul Kitchen, Gegen die Wand. Auf der anderen Seite, Aus dem nichts...). Hier kannst  du dir den Trailer zum Film anschauen:


In den folgenden Videoclips folgen ausgewählte Szenen aus den Dreharbeiten:







Anschließend findest du eine Inhaltsangabe des Romans:


Und unten folgt eine kleine Lektürehilfe:




Weitere Informationen zum Roman und zum Film kannst du auch hier finden:


Schließlich findest du unter den folgenden Links auch sehr hilfreiche Schülerblogs dazu:

 

3. Schreibaufgabe

3. Schreibaufgabe zu Lektion 1
Situation: Letzte Woche hattest du eine seltsame Begegnung. Du warst gemütlich zu Hause und plötzlich klingelte es an der Tür. Du öffnest die Tür und ein Känguru steht dir gegenüber!
 
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Schreibe eine Mail an einen Freund /eine Freundin und berichte von der Begegnung mit dem Känguru. Du sollst darin auf folgende Fragen eingehen:
  • Drücke deine Überraschung aus. 
  • Wie ist die Begegnung verlaufen?
  • Warst du genervt? Was hat dich gestört? 
  • Was hat dir an der Begegnung gefallen? Was hat dich daran fasziniert?
  • Was hat dich beeindruckt?

Benutze in deiner E-Mail die folgenden Redemittel:
 
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(Kontext B2.1, Lektion 1, S. 19, AB. S. 103) 


Begegnung mit einem Känguru

Mal bissig, mal absurd, dann wieder liebevoll und ironisch erzählt Marc-Uwe Kling in Die Känguru-Chroniken vom Alltag eines ungewöhnlichen Kängurus.

Das Känguru von gegenüber (Kontext, S. 18)

Die Geschichten, die Kling zunächst auf der Kabarett-Bühne vortrug, wurden schnell sehr erfolgreich: 

Flugstunden

 

 
Alle Folgen dazu findest du hier:

 
 
Inzwischen gibt es vier Bücher, die für eine Verfilmung adaptiert wurden. Anschließend findest du den Trailer zum Film:

Montag, 27. Oktober 2025

Mittwoch, 22. Oktober 2025

Position von nicht

1. Satznegation

Bei der Satznegation, d.h. wenn nicht die Aussage eines ganzen Satzes verneint, steht nicht...

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1) nach:
     - Dativ und Akkusativ: 
         Er widerspricht seinem Kollegen nicht. 
         Ich suche die Schlüssel nicht.
 
     -  Temporalangaben 
         Ich komme heute nicht. 
 
     -  Satzadverbien 
         Wir kommen möglicherweise/ vermutlich/ leider/ wahrscheinlich nicht.
 

2) vor:
    -  Direktional- und Lokalangaben 
        Er wohnt nicht in München. 
        Sie fährt nicht nach Basel.
 
     -  Modalangaben
        Ich fahre nicht schnell.
        Ich singe nicht gut.
        Ich tanze nicht gern. 
 
     -  Prädikatsnomen
        Unser Auto ist nicht blau.
        Ich fand das Buch nicht interessant.
        Ich bin nicht krank.
 
     -  (tendenziell) Präpositionalobjekt
        Ich denke nicht an dich.


2. Wortnegation 

Bei der Wortnegation, d.h. wenn nicht nur ein Wort verneint, steht nicht direkt vor diesem Wort. 

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Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

Für die Gesellschaft

Früher nannte man es Ehrenamt, heute spricht man eher vom freiwilligen oder bürgerschaftlichen Engagement. Beispiele dafür siehst du in den folgenden Videos:

 


 

 Im Lehrwerk (Kontext B2.1, S. 16) finden wir eine Ankündigung der Aktion Gutes Beispiel:

 

Weitere interessante Links dazu findest du zum Beispiel im Folgenden:

 

Im Lehrwerk (Kontext B2.1, S. 16) wurden außerdem folgende Projekte genannt:

1) Aktion Hospital in Dinkelscherben 

2) Inklusionshotel einsmehr 

Montag, 20. Oktober 2025

2. Schreibaufgabe

2. Schreibaufgabe zu Lektion 1
Situation: An einer Lerngruppe nehmen folgende Studenten teil: Frau Strikt, Herr Empfindlich, Frau Unzuverlässig und Frau Unsicher. Zusammen wollen sie für eine Mathematikprüfung lernen. Sie treffen sich und schon beim ersten Treffen sind alle genervt. Das Treffen verläuft katastrophal!  (Rollenspiel Lerngruppe)
 


Schreibe einen kleinen Bericht über das Treffen aus der Perspektive einer der obigen Personagen. Der Bericht soll also in der "ich-Form" verfasst werden. Du sollst darin auf folgende Fragen eingehen:
  • Wie ist das Treffen verlaufen?
  • Warum bist du genervt? Was hat dich gestört?
  • Welchen Kompromiss schlägst du vor?
  • Worauf einigt ihr euch schließlich?

 
Benutze in deinem Bericht die folgenden Redemittel:

 
 
 
(Kontext B2.1, Lektion 1) 


Ich bin es gewohnt...

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Erklärungen zum Unterschied zwischen gewohnt und gewöhnt findest du in den folgenden Videoclips:



Weitere Erklärungen dazu findest du auch hier:

 

(Kontext B2.1, S. 15)


Mittwoch, 15. Oktober 2025

Rollenspiel Lerngruppe

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SITUATION:

Vier Studenten treffen sich zum ersten Mal in einer Lerngruppe. Gemeinsam sollen sie für eine Mathematikprüfung lernen. Es herrscht eine angespannte Stimmung, weil jeder unterschiedliche Erwartungen und Arbeitsweisen hat. 

ROLLEN:

  • Frau Strikt: Sie ist sauer, weil sie über eine Stunde warten musste, bis alle da waren. Sie äußert Kritik sehr direkt und manchmal aggressiv.
  • Herr Empfindlich: Er ist genervt, weil niemand ihn an den Termin erinnert hat und weil keine Pausen in der Lerngruppe gemacht wurden.
  • Frau Unzuverlässig: Sie ist gut gelaunt zu spät gekommen, hat viel geredet und gefragt - aber nicht nur zu den Lernthemen. In der Diskussion hatte sie nichts beizutragen.
  • Frau Unsicher: Sie war sehr nervös, hatte wenig Lust zu lernen und wollte vor allem die Leute kennen lernen. Die anderen nehmen sie nicht ernst.

 

Am Ende der Lerngruppe sind alle unzufrieden mit dem Verlauf der Stunde. Es gibt Unstimmigkeiten über die Arbeitsweise und die Erwartungen. Nun müssen sie gemeinsam herausfinden, was schiefgelaufen ist, und Lösungen entwickeln, damit das nächste Treffen besser verläuft. Besprechen Sie gemeinsam die Situation und erklären Sie Ihre Standpunkte, damit künftige Treffen produktiver und harmonischer werden.

Benutzen Sie die folgenden Redemittel:

Kritik

  • „Ich fand es schwierig, mich zu konzentrieren, weil...“
    „Es hat mich gestört, dass...“
    „Ich hätte mir gewünscht, dass...“
    „Ich war enttäuscht, weil...“
    „Es war für mich problematisch, dass...“

Verständnis:

  • „Ich verstehe, dass du...“
    „Ich kann nachvollziehen, dass...“
    „Es tut mir leid, wenn ich den Eindruck erweckt habe, dass...“
    „Ich sehe, dass das für dich schwierig war...“

Vorschläge und Lösungen:

  • „Vielleicht könnten wir beim nächsten Mal...“
    „Ein Vorschlag wäre, dass wir...“
    „Was haltet ihr davon, wenn wir...?“
    „Ich finde, wir sollten unbedingt...“
    „Vielleicht wäre es hilfreich, wenn...“

Einverständnis oder Kompromisse:

  • „Das klingt nach einer guten Idee.“
    „Ich stimme dir zu, dass...“
    „Ich finde, das könnte wirklich helfen.“
    „Ich denke, das ist eine faire Lösung.“
    „Ich bin einverstanden, wenn…“

 


(Kontext B2.1, S. 15)

 

Cartoons - Teamarbeit

  

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 (Kontext B2.1, S.15)

 

Montag, 13. Oktober 2025

Der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck ist außerordentlich wichtig und ist später schwer zu revidieren. Das Gehirn entscheidet blitzschnell darüber, wie vertrauenswürdig bzw. kompetent unser Gegenüber ist.

 

 

 Mehr Informationen findest du auch hier:

 

(Kontext B2.1, S. 14)

1. Schreibaufgabe

Schreibaufgabe zu Lektion 1

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Du hast einen Podcast zum Thema "Vorurteile" gehört, den du sehr interessant gefunden hast. Deine Freundin Annalena interessiert sich auch für das Thema, hat aber den Podcast verpasst. 

Schreibe Annalena eine E-Mail. Du sollst darin deine Notizen zum Podcast zusammenfassen und folgende Fragen behandeln:

  • Was sind Vorurteile?
  • Welche Nachteile bringen Vorurteile mit sich
  • Welchen Nutzen haben Vorurteile?
  • Was hat der erste Eindruck mit Vorurteilen zu tun?
  • Warum kann man Vorurteile nur schwer ändern?




 Liebe Annalena,
ich habe in einem Podcast viel über Vorurteile gelernt. 




 
 
(Kontext B2.1, Lektion 1) 

Stereotype, Vorurteile bzw. Klischees

Vorurteile (negative Bewertungen ohne ausreichende Informationen).
Stereotype (vereinfachte, oft generalisierte Darstellungen von Gruppen).
Klischees (abgenutzte, stereotype Darstellungen oder Ideen).



1) Stereotype, Klischees bzw. Vorurteile über Deutsche

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Vorurteile über Deutsche je nach Bundesland

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Pünktlichkeit, Ordnung und Fleiß ... All das sind vermeintlich typisch deutsche Tugenden. Aber stimmt das auch wirklich?

 

2) Ossis (Menschen aus den ehemaligen ostdeutschen Bundesländern) vs. Wessis (Menschen aus den ehemaligen westdeutschen Bundesländern)

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3) Wie die Spanier über Deutschland denken

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 4) Stereotype, Klischees vs. Vorurteile über Spanier

 
 
 
 
4) Deutschland vs. Italien
 

 
 
 
 
Weitere Informationen dazu findest du auch hier:
Übungen zum Thema "Vorurteile, Stereotype bzw. Klischees" findest du hier:
 
(Kontext B2.1, S. 14)
 

Cartoons - Vorurteile

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 (Kontext B2.1, S. 14)

 

Wörter auf -ling

   

 

Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

 

(Kontext B2.1, S. 12)

 

Montag, 6. Oktober 2025

Stellung im Mittelfeld: TE-KA-MO-LO

DIE SATZKLAMMER

Das Verb bildet zusammen mit trennbaren Präfixen, Hilfsverben, Modalverben und festen Präpositionen die so genannte Satzklammer. Das bedeutet, dass das erste Verb bzw. der erste Teil des Verbs in Position 2 steht, das zweite Verb bzw. der zweite Teil des Verbs am Ende des Satzes.

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 VORFELD - MITTELFELD

Das Mittelfeld steht zwischen den Teilen der Satzklammer und gibt zusätzliche Informationen zum Prädikat. Dabei kann es eine beliebige Anzahl an Satzgliedern beinhalten, beispielsweise das Subjekt oder die Objekte des Satzes. Bei kurzen Sätzen kann es auch leer sein (z. B. Wir laufen).


 

Das folgende Schema ist eine Orientierungshilfe und zeigt die neutrale (unbetonte) Position aller möglichen Satzteile:

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STELLUNG DER ADVERBIALEN ANGABEN IM MITTELFELD

Für die Stellung der adverbialen Angaben im Mittelfeld gibt es zwar keine festen Regeln, im Allgemeinen gilt aber die Anordnung TE-KA-MO-LO (= temporal, kausal, modal, lokal):

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SATZSTELLUNG IM MITTELFELD MIT ERGÄNZUNGEN UND ADVERBIALEN ANGABEN
 
Anschauliche Erklärungen dazu findest du unter anderen in den folgenden Videoclips: